Allgemeines zu Alpakas

Das Alpaka stammt aus den südamerikanischen Anden und ist ein Neuweltkamelide.
Hauptsächlich wird das Alpaka aufgrund seiner wertvollen Wolle gezüchtet. In Europa liegt seine
Verwendung aber mehr im Bereich der Haustiere, sei es Begleiter auf Trekkingtouren, bei der tiergestützen
Therapie oder auch als Showtier.

Es zählt zu den Paarhufern und hat wie alle Neuweltkameliden keinen Höcker. Alpakas sind mit ca.
55-65kg wesentlich kleiner und vor allem leichter als Kamele.

Alpakas werden in 2 Typen unterteilt, die sich vor allem durch die Struktur ihrer Wollfasern unterscheiden:

  • Huacaya
  • Suri

Das Huacaya hat gleichmäßig gekräuselte Fasern ("crimp").

Das Suri hingegen hat gelockte, gerade Strähnen ("curl").


Als Zuchtziel wird für Suri und Huacaya ein homogenes, feines Vlies mit möglichst wenigen Deckhaaren in einer möglichst großen Dichte und in einer Einfarbigkeit der Alpakafaser definiert.
Die Farben reichen von reinweiß über beige zu allen Braun- und Rotbrauntönen bis hin zu Grauabstufungen und tiefschwarz.

Es gibt außerdem mehrfarbige, gescheckte Alpakas in vielen Variationen, was jedoch in der Zucht nicht erwünscht ist. Diese Tiere finden dann zumeist als Hobbytiere ihre Verwendung.