Wie alles begann ...

Das bin ich.


Erich Pollak


Da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, stand am Beginn meines sogenannten Ruhestandes fest, dass
ich Tiere züchten und aufwachsen sehen möchte.
Im September 2004 haben meine Frau und ich nach längerem Suchen ein passendes Haus samt etwas
grösserem Grund in Gießhübl im Bezirk Mödling gefunden.
Bis Juli 2005 war ich mit dem Umbau des Hauses und der Errichtung meiner kleinen Ranch
beschäftigt.


Nach Informationen aus den Medien und Recherchen im Internet stand dann bald fest, wir
bekommen Alpakas. Diese Tiere haben uns einfach in ihren Bann gezogen.
Alpakas sind äußerst hübsche und ansprechende Tiere, die durch ihr sanftes Wesen faszinieren.
Im Oktober 2005 war es dann soweit. Wir kauften von einem deutschen Züchter und Importeur unsere ersten Tiere. Eine Suri und zwei Huacaya Stuten, von denen eine schon trächtig war, zogen bei uns ein. Drei rassige Südamerikanerinnen machen seitdem den Gießhübl unsicher.


Im Mai 2006 holten wir uns von dem gleichen Züchter zwei Hengste. Je ein Suri und ein Huacaya Hengst mussten unsere Herde bereichern, um die rassegetreue Zucht zu gewährleisten.


Im Jahr 2007 erwarben wir ein angrenzendes Hanggrundstück in der Größe von 4000 m² mit Altbaumbestand und einem 1920 erbauten Pavillon. Als dann noch zwei liebe Nachbarn, die wir mit unseren Alpakas bezaubert hatten, ihre Wiesen zum Beweiden durch diese freigaben, mussten wir ja nahezu unseren Viehbestand erweitern. Zusätzlich haben wir das Glück das auf den Wiesen zweier Nachbarn anfallende Gras abmähen dürfen. Herzlichen Dank an dieser Stelle!


Was wäre da in Frage gekommen außer Yaks? Eigentlich nichts, oder? Das sind schließlich die naheliegendsten 7-Nutzungsrinder der Welt und wer wollte nicht immer schon ein 7-Nutzungsrind?
 Nach kurzer Suche fand sich ein Züchter in Bayern und die Yaks kamen zu uns.

Ein Stier und zwei Kühe wurden persönlich von ihrem Züchter nach Österreich gebracht und seitdem besteht mit dem Ehepaar ein reger freundschaftlicher Kontakt. So gesehen hat der Yak auch einen achten (echten ;-) ? ) Nutzen, er verbindet.


Mittlerweile sind wir mit unseren Grundkapazitäten an unsere Grenzen geraten, deswegen ist keine Anschaffung von weiteren Tieren geplant. Aber man kann ja nie wissen.